Unsere Partner

Medienpartner

Die Deutschen Beachmeisterschaften als Event und Erlebnis mitnehmen

 

Die Westerwaldvolleys lassen bei der DM zwei Teams hinter sich

 

Dachau. Einen Sieg holen, nicht Letzter werden, Erfahrungen sammeln und das Event genießen. Das waren die Ziele der Westerwald Volleys für die Deutschen Beachvolleyball Vereinsmeisterschaften der U 15. „Alle Ziele wurden erreicht“, sagt Coach Erwin Hausen. Es reichte für Platz 16 unter den 18 qualifizierten Teilnehmern und zum Abschluss wäre fast noch ein zweiter Sieg gelungen. „Die von der Sparkasse Westerwald-Sieg unterstützte Jugendarbeit trägt damit weiterhin Früchte“, freut sich Hausen.

 

Bei der als Vereinsmeisterschaft ausgetragenen U 15 spielen je Vereinsmatch bis zu sechs Jugendliche für ihren Verein, für das Gesamtturnier können acht Jugendliche nominiert werden. Bei jedem Vereinsduell gibt es zwei Partien im üblichen 2:2 Beachmodus (mit Wechselmöglichkeit) und eine Partie 4:4 nach Hallenregeln (mit Wechselmöglichkeiten). Die Kombinierten vom Beach Club Dernbach/Montabaur und SC Ransbach-Baumbach boten fünf Spieler auf. „Donnerstagvormittag bin ich mit einem 12-jährigen, zwei 13-jährigen und zwei 14-jährigen nach Dachau aufgebrochen“, berichtet Hausen. Viele taktische Wechselmöglichkeiten ergeben sich damit nicht. Doch das sollte sich nur als ein Aspekt erweisen, warum die Zielsetzung, nicht Letzter zu werden, durchaus als sportliche Ambition zu werten ist. Teilnehmer waren auch die Kaderschmieden der ersten und zweiten Liga, wie vom SCC Berlin und VfB Friedrichshafen, mit Profi-Strukturen und hauptamtlichen Trainern. „Ich habe als ‚Hobbytrainer‘ mir zwei Tage Urlaub genommen, bei einigen anderen Vereinen waren Profitrainer vor Ort die ihrem Job nachgegangen sind“, macht BC-Urgestein Hausen den Unterschied bereits beim Trainer deutlich. Doch das war nicht bei allen Gegnern so. Im Gruppen-Auftaktduell ging es gegen Heidelberg. Zunächst durften Matthias Dennebaum und Pablo Ferdinand ihr Match bestreiten, es folgte das nächste Zweier-Spiel mit Beteiligung von Finn Cieslack, Max Ollenborger und Simon Trefflich ehe es zum Viererduell kam. „Das war kein übermächtiger Gegner, aber mit grundsolidem Aufbau, und wir waren total nervös und haben dadurch viele Fehler gemacht“, resümiert Hausen. Gleiches Bild im Spiel gegen Biedenkopf – die WWV mussten mit Platz drei in der Gruppe Vorlieb nehmen und in der Zwischenrunde gegen Friedrichshafen ran. Die standen später im Finale und wurden Vizemeister. „Gerade da, wo wir nicht gewinnen konnten, haben wir unser bestes Spiel gezeigt“, ärgert sich der Trainer. Immerhin: Die gute Leistung führte in jedem Satz zu über 10 Punkte. „So blöd es klingt, wir waren trotz der 0:3-Niederlage zufrieden, wir sind nicht abgeschossen worden“, ordnet der WWV-Coach den Klassenunterschied zum Bundesliganachwuchs ein. Am zweiten DM-Tag wäre mit einem Sieg gegen Lohof der Einzug ins Spiel um Platz 13 möglich gewesen. Aber auch hier flatterten offensichtlich die Nerven und ließen keinen Erfolg zu. Im Folgespiel wurde dann der erhoffte Sieg mit einem 2:1 gegen Freiburg erzielt – es gewannen Dennebaum/Ferdinand und das Viererteam – und das Spiel um Platz 15 sichergestellt. Das fand Sonntags gegen das Team des Ausrichters Dachau statt. Individuelle Fehler bei Dennebaum/Ferdinand führten zum 0:1, ehe Cieslack/Ollenborger/Trefflich in einem tollen Match zum 1:1 ausgleichen konnte. Nach 8:2 und 18:14 Führung durften sich die WWV auf der Siegerstraße fühlen. Doch während Dachau nicht aufgab und stabiler wurde, wurde die Fehlerquote der Westerwälder immer höher. „Wir haben am Ende mit 22:25 den Entscheidungssatz abgegeben. Einerseits für Dachau dann auch verdient, andererseits für uns auch enttäuschend, dass wir den Sack nicht zugemacht habe“, fasst Hausen das Spiel zusammen. „Das war ein tolles Event, tolle Stimmung, das hat Spaß gemacht“, freut sich Mannschaftskapitän Matthias Dennebaum. Doch es hat eine Stunde nach dem Spielende gedauert, bis die Spieler dieses Fazit für sich ziehen konnten, weiß der Coach zu berichten.

 

 

 

Die Deutsche Meisterschaft der U 15 aus Sicht des WWV-Trainers

 

Diese Deutsche Meisterschaft hat viel Facetten. Es war ein tolles Erlebnis für Spieler und Trainer. Klar, bei Kaderschmieden der ersten und zweiten Liga, wie vom SCC Berlin, VfB Friedrichshafen und dem Sieger TV Grafing, mit zum Teil täglichem professionellem Training, lässt sich der Unterschied zum sportlichen Können unschwer erahnen. Auf der Beachanlage in Dernbach wurde meist zweimal wöchentlich trainiert, nur die Woche vor der DM konnten wir dank des zusätzlichen Einsatzes der BC-Vorsitzenden Simon Krippes tägliches Training durchführen. Neben professionellen Trainern und Strukturen gibt es einen dritten Grund, warum die sportlichen Ziele so bescheiden ausgerufen wurden. Entsprechend den Coronaverordnungen konnte in Rheinland-Pfalz erst wenige Wochen wieder trainiert werden. Ich habe mit vielen Trainern gesprochen. Da wurden 13-14 jährige in den Kader der Zweitligamannschaft gemeldet, so konnten diese – unter Einhaltung der Testauflagen – mehrfach wöchentlich seit Oktober durchtrainieren. Dann weitere Spieler, die im Landeskader einen Sonderstatus hatten und jedes Wochenende mit dem Landeskader trainieren konnte. Bei uns sind über sieben Monate keine Bälle über das Netz geflogen. Auch wenn wir keinesfalls ein Kandidat für die Halbfinals waren: Die Coronaverordnungen haben zu Leistungsunterschieden und einer Wettbewerbsverzerrung geführt. Ob wir es hätten stemmen können oder nicht: Ich hätte gerne versucht, unter den Auflagen ein Training zu organisieren, das aber nur Profis und Kaderspielern zugestanden wurde. Mit anderen Unterschieden kann ich gut leben. Es gab ein freudiges Wiedersehen mit Markus Dieckmann, häufiger Teilnehmer der Dernbacher Beach Days, Olympiateilnehmer, zweifacher Europa- und Deutscher Meister, in Dachau im Einsatz als Trainer des DM-Siegers, der weiblichen U 15 aus Düsseldorf – da spielt seine Tochter mit. Von Dachau ging es zum Flieger nachTokio, da ist er jetzt als Coach im Einsatz für Deutschland. Oder mit dem für Eimsbüttel-Hamburg auflaufenden Sohn von Axel Hager, letzterer ebenfalls häufiger und gern gesehener Gast in Dernbach und mit Jörg Ahmann erster Gewinner einer Medaille für Deutschland bei einer Olympiade bei Beachvolleyball. Wir nehmen viele positive Eindrücke und Erfahrungen mit – das gilt für die Jungs und den Trainer.

 

BUZ 1

 

Die Westerwald Volleys bei der DM, v.l.n.r.: Max Ollenborger, Simon Trefflich, Finn Cieslack, Pablo Ferdinand, Matthias Dennebaum 

 

 

BUZ 2

 

Akribisches Aufwärmprogramm der Westerwald Volleys

 

BUZ 3

 

Taktikbesprechung bei den WWV, v.l.n.r. stehend: Finn Cieslack, Erwin Hausen, Matthias Dennebaum, Max Ollenborger. Sitzend: Simon Trefflich, Pablo Ferdinand

 

BUZ 4

 

Der Jüngste im WWV-Team, Max Ollenborger, beim Aufschlag

DM, DM, wir fahren zur DM

Westerwald Volleys für Deutsche Beach-Meisterschaft U 15 qualifiziert

 

Dernbach. Beim Finale der U 15 Rheinland-Pfalz Beach Vereinsmeisterschaften männlich musste der Nachwuchs der WWV Westerwald Volleys, den Kombinierten vom Beach Club Dernbach/Montabaur und SC Ransbach-Baumbach, zwar trotz klarem 3:0 Sieg gegen den Zweitliga Nachwuchs der TG Mainz-Gonsenheim der TSV Mommenheim den Vortritt lassen, doch die wichtige Botschaft lautet: ‚Wir fahren zur Deutschen Meisterschaft nach Dachau‘! Die von der Sparkasse Westerwald-Sieg unterstützte Jugendarbeit trägt damit weiterhin Früchte. Bei der als Vereinsmeisterschaft ausgetragenen U 15 spielen bis zu sechs Jugendliche für ihren Verein, dabei gibt es zwei Partien im üblichen 2:2-Modus (mit Wechselmöglichkeit) und eine Partie 4:4 (mit Wechselmöglichkeiten). Die WWV boten fünf Spieler auf. Team A mit Matthias Dennebaum und Pablo Ferdinand gewann beim Finalturnier der Rheinland-Pfalz Meisterschaften am heimischen Hoffmanns-Beach sein Auftaktmatch gegen den Zweitliganachwuchs aus Mainz. Auch Team B mit Finn Cieslack, Max Ollenborger und Simon Trefflich behielten die Oberhand, ehe im abschließenden Match im 4 gegen 4 Modus ein weiterer Sieg zum klaren 3:0 Erfolg führte. Im Folgematch hatte Mommenheim erhebliche Probleme mit den Mainzern und gewann nur knapp mit 2:1 und einem engen 25:22 im Entscheidungssatz. Im Duell WWV gegen Mommenheim legten Dennebaum/Ferdinand mit einem Sieg vor, während Cieslack/Ollenborger/Trefflich sich geschlagen geben mussten. Das Duell 4:4 musste die Entscheidung bringen, und da hatten die Mommenheimer in der Schlussphase die stärkeren Nerven und holten sich den Entscheidungssatz mit 25:22. Damit waren die Mommenheimer als Rheinland-Pfalz Meister direkt für die DM in Dachau qualifiziert, während die U 15 der WWV als Vizemeister drei Tage bangen musste, ob es reicht. Es reicht, so kam die Information des DVV einige Tage später, der Nachwuchs der Westerwald Volleys ist als eines von 18 Teams in Deutschland für die DM in Dachau vom 15. – 18. Juli qualifiziert. Auch die WWV-Mädchen waren bei den Rheinland-Pfalz Meisterschaften der U 15 dabei, sogar mit zwei Teams (Eliona Misimi, Adea Misimi, Greta Pracht, Jule Wolf, Hannah Ruprecht, Anna Ehmann, Marie Masur, Vlera Hasani, Lianne Mauritz und Elly Orthey), mussten aber den Teams aus Mainz-Gonsenheim als Rheinland-Pfalz Meister und Mendig als Vizemeister den Vortritt lassen. „Der Entwicklungsstillstand durch die langen Trainings-Coronaverbote ist unübersehbar. Aber erfreulich ist, dass die Jugendlichen endlich wieder ihrem Sport nachgehen dürfen und nicht vor dem Fernseher, mit Smartphone oder der Playstation zu Hause versauern“, freut sich WWV-Trainer Erwin Hausen über die vielen aktiven Beacherinnen und Beacher. Extra aus der Pfalz angereist war VVRP Vizepräsident und Beachwart Rainer Strohbach, der sich nicht nur viele Spiele ‚seines‘ Nachwuchses anschaute sondern auch einen großen Karton mit den Player-Shirts für die diesjährigen RP Beach-Meisterschaften im Gepäck hatte.

 

BUZ 1:

Ein Hauch von Beach Days am Hoffmanns-Beach

BUZ 2:

Die Mädchen der Westerwald Volleys im Vereinsduell

BUZ 3:

Holten beide Einzel und gewannen im Vereinsteam ein Vierermatch der Westerwald Volleys: Matthias Dennebaum mit Pablo Ferdinand am Aufschlag

BUZ 4:

Die Mädchen und Jungs der Westerwald Volleys aus Dernbach/Montabaur und Ransbach-Baumbach

BUZ 5:

Siegerehrung bei den U 15 Rheinland-Pfalz Beach Vereinsmeisterschaften: Am Tisch links VVRP Vizepräsident und Beachwart Rainer Strohbach, rechts Turnierleiter Erwin Hausen vom Beach Club Dernbach/Montabaur

BUZ 6:

Die jubelnden Beach-Kids nach Teams aufgestellt freuen sich über die tollen Wettkämpfe. Vorne rechts die Beachmeisterinnen von Mainz-Gonsenheim, in der Mitte hinten die Beachmeister aus Mommenheim

Respektabler Platz bei Beach-Rheinland-Pfalz-Meisterschaften U 16

Cieslack/Ollenborger von den Westerwald Volleys werden in Speyer Sechster

 

Speyer. Sie sind nicht im älteren Jahrgang der U 16 und sie sind auch nicht die Längsten. Dennoch nahmen Finn Cieslack (2007) und Max Ollenborger (2008) die Herausforderung an und nahmen bei der der Rheinland-Pfälzischen Beachmeisterschaft U 16 (Jahrgang 2006) am 19.06.2021 in Speyer teil. Dabei war es noch nicht mal das jüngere Alter, das für die Westerwald Volleys, den Kombinierten vom Beach Club Dernbach/Montabaur und SC Ransbach-Baumbach, die größte Herausforderung war, sondern gleich 8 Teilnehmer zählen zum Landeskader 2006 und profitierten von den Corona-Regeln, die ein Kadertraining seit Oktober des Vorjahres unter strengen Auflagen erlaubte. „Nach gerade einmal einer handvoll Trainingseinheiten ist gegen so durchtrainierte Jungs kein Kraut gewachsen“, resümierte Trainer Erwin Hausen. Doch alle freuten sich nach 5 Spielen und 2 Siegen über Platz 6 in dieser Konkurrenz. „Es war ganz in Ordnung, nur ein wenig zu heiß“, meinte Finn Cieslack spitzbübisch nach dem Turnier. Partner Max Ollenborger ergänzte grinsend: „Sehr lehrreich, aber nur Platz 6.“

 

BUZ 1:

Wo ist das unbekannte Flugobjekt namens Ball? Finn Cieslack (links) und Max Ollenborger in der Annahme

 

BUZ 2:

‚Nimm du ihn, ich hab‘ ihn sicher. Die Westerwald Volleys Finn (links) und Max  in Aktion

 

BUZ 3:

Stolz wie Oskar freuten sie sich über 2 Siege in der starken Konkurrenz:  Max Ollenborger (links) und Finn Cieslack (beide Westerwald Volleys – Beach Club Dernbach/Montabaur und SC Ransbach-Baumbach)

Bei den Beach-Rheinland-Pfalz-Meisterschaften U 14 gab es nur Gewinner

Dennebaum/Ferdinand vom Beach Club holen den Landestitel

 

Dernbach. Endlich wieder Wettkampf-(Beach-)Volleyball: Alle Rheinland-Pfälzischen Beachmeisterschaften im Sommer 2020 konnten coronabedingt nicht stattfinden, doch nun freuten sich die Nachwuchsvolleyballer/innen Jahrgang 2007 und jünger auf das Beach-Event der Landestitelkämpfe U 14 in Dernbach. Das sonnige aber nicht zu heiße Wetter trug zu sportlichen Höhepunkten und zufriedenen Gesichtern bei. Der Titel ging bei den Mädchen an ein Duo aus der Landeshauptstadt, bei den Jungen verblieb der Titel beim Ausrichter Beach Club Dernbach/Montabaur.

HIER weiterlesen!!!

Druckversion Druckversion | Sitemap
© SC Ransbach-Baumbach Webmaster: P.Wanschura