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Spielberichte Herren 1 aus 19/20 - Westerwald Volleys

3:2 - knapper Sieg in Mainz Gonsenheim

Nach nur zwei Trainingseinheiten nach einer Woche Pause aufgrund der Karnevalstage, traten die Herren der Westerwald-Volleys die Reise zur dritten Mannschaft der TGM Gonsenheim am frühen Sonntag Morgen mit fast kompletten Kader an. Lediglich Stefan Kreichauf musste aufgrund einer langwierigen Knieverletzung, ebenso wie Clemens Jahn (private Verflichtungen) in der Heimat bleiben. 

Mit Kapitän Marc Dilly, der zusammen mit Johannes Delinsky das Zuspiel übernahm, den beiden Youngsters Philipp Heibel und Jonathan Waters auf den Außenpositionen, Mathias Heibel und Thomas Martin in der Mitte, sowie Libero Dennis Schmidt starteten die Kombinierten aus dem Westerwald pünktlich um 11 Uhr in der brandneuen Dreifach-Halle des Gymnasium-Gonsenheim ins Spiel. 

Der erste Satz gestaltete sich zunächst sehr positiv für die Westerwälder. Mit starken Aufschlägen und guter Blockarbeit erarbeitete man sich bis zum Stand von 20:16 einen komfortablen Vorsprung. Die Gonsenheimer kamen aber zu dieser Phase des Satzes immer besser ins Spiel, sodass sie zunächst den Ausgleich zum 24:24 schafften und den Satz dann mit 27:25 für sich entscheiden konnten. 

Im zweiten Satz erhöhten die Männer aus dem Westerwald den Druck. Vor allem Marc Dilly konnte sein Team mit einer Aufschlagserie schnell in Führung bringen. Christoph Heibel ersetzte seinen Bruder Mathias und konnte über die Mitte einige Akzente setzen. Der Satz ging deutlich in den Westerwald. Ebenso verlief Satz drei, der erneut an die Westerwälder ging. 

Johannes Delinsky und Marc Dilly wurden im vierten Satz durch Simon Krippes und Steffen Siry ersetzt. Der Satz startte zunächst ausgegelichen, wobei die Gonsenheimer immer wieder ihre Klasse zeigten. Vor allem die Mittelangreifer der Mainzer machten keine Kompromisse und schmetterten viele harte Angriffe in das Feld der Kombinierten. Folgerichtig konnten sich die Mainzer absetzen. Auch die Rückwechslung von Dilly und Delinsky konnte die Wende nicht einleiten und so ging der Satz an die Mainzer. 

Im umkämpften fünften Satz war es vor allem Jonathan Waters der viel Verantwortung übernahm und sein Team durch clevere Angriffe anführte. Der Satz konnte schließlich durch einen Block mit 15:12 gewonnen werden. 

"Das war sicherlich nicht unsere beste Leistung heute, aber trotzdem ein Spiel auf hohem Niveau. Mainz war heute sehr stark und hat uns lange das Leben schwer gemacht", sagte ein müder, aber zufriedener Marc Dilly.

Trotz des Sieges muss die Meisterfeier der Westerwälder aber noch verschoben werden. Ein Sieg aus den nächsten drei Spielen muss noch her, um die Meisterschaft unter Dach und Fach zu bringen.

Auch Sturmtief Sabine kann die Westerwald-Volleys nicht stoppen!

 

Die Westerwald Volleys gewinnen ihr Auswärtsspiel beim TSV Speyer II mit 3:1 (25:22; 21:25; 25:20; 25:23). In einem umkämpften Spiel auf gutem Niveau setzten sich die Westerwälder letztendlich auf der Basis einer geschlossenen Mannschaftsleistung durch und holen wichtige drei Zähler auf dem Weg zur Meisterschaft.

 

Nach einer hart umkämpften Schlussphase und einer stets stabilen Annahme rund um Libero Dennis Schmidt konnten sich die Gäste den ersten Satz mit einem Ergebnis von 25:22 sichern.

Trotz vieler guter Einzelaktionen und deutlichem Siegeswillen der Gäste konnten die Domstädter den Westerwäldern den zweiten Satz durch ein stabiles Aufschlagspiel streitig machen und somit den Satzausgleich erzielen.

Um dem Spiel einen neuen Impuls und den Gastgebern keine Chance zu geben sich auf das Spiel einzustellen, wechselte Spielführer Johannes Delinsky sich selbst ins Zuspiel, sowie Christof Heuser auf die Annahme-Außen Position und den eigentlichen Außenangreifer Philipp Heibel in die Mitte ein. Durch das sehr variable Zuspiel von Steffen Siry und Johannes Delinsky und der sehr guten Annahme, welche viele Angriffe durch die Mitte ermöglichte, konnten die Westerwälder den dritten Satz dominant mit 25:20 für sich entscheiden.

Trotz häufiger Proteste einzelner TSV-Spieler konnten die Westerwälder auch den vierten Satz über große Strecken konzentriert gestalten. Besonders der Gästelibero, der kaum Fehler in der Annahme wie auch der Abwehr machte, schafften es die Kombinierten des BC Dernbach und des SC Ransbach-Baumbach den Satz bis zum Ende hin spannend zu gestalten. Starke Aufschläge von Christoph Heuser und ein starkes Block-Feldabwehrspiel der gesamten Mannschaft führten zum Satz- und Spielgewinn und drei Punkten beim Spitzenspiel in Speyer.

Abschließende Bilanz von Simon Krippes: "Es war ein spannendes Spiel auf Augenhöhe, welches unter anderem durch die hohe Flexibilität der Mannschaft, sowie den guten taktischen Wechseln durch unseren Coach entschieden werden konnte."

 

Westerwald Volleys, Herren I: Krippes, Siry, Kreichauf, L., Heibel, M., Heibel, Ph., Heuser, Waters, Delinsky, Jahn, Schmidt, Martin.

 

Starker Auftritt der WW Volleys – 3 : 0 gegen Lahnstein und Hechtsheim

 

Ransbach-Baumbach. Der Heimspieltag der Westerwald Volleys in der Ransbach-Baumbacher Sporthalle beeindruckte. Mit jeweils 3 : 0 schickte der Spitzenreiter der Spielgemeinschaft BC Dernbach-SC Ransbach-Baumbach den VC Lahnstein II und den TV Mainz-Hechtsheim auf die Heimreise. Was WWV-Trainer Johannes Delinsky prophezeit  hatte, nämlich zu „glänzen“, traf ein. Annahme, Block und vor allem der Angriff der vereinten Westerwälder überzeugte. Als Spieler des Tages präsentierte sich Diagonalangreifer Clemens Jahn, der mit mächtigen Attacken das Hechtsheimer Ensemble schier zur Verzweiflung brachte.

 

Gerade mal 66 Minuten benötigten die WWV’s, um den Tabellenletzten VC Lahnstein II in die Schranken zu verweisen. In den beiden ersten Sätzen dominierte das WWV-Team souverän mit 25 : 15 und 25 : 13, ehe sich im dritten Satz auf Grund nachlassender Konzentration ein spannender Endspurt entwickelte, bei dem die Gastgeber mit 25 : 22 den Satz- und Matchgewinn sicher stellten. „Es war mehr ein Arbeitssieg, bei dem die Mannschaft die volle Leistungsfähigkeit nicht entwickelte,“ befand Johannes Delinsky.

 

Ganz anders der Auftritt gegen den TV Hechtsheim: Die Gäste forderten von Beginn an die WWV-Crew heraus, die prompt reagierte. Beim Spielstand von 9 : 9 und bis dahin ausgeglichenem Match kam Johannes Delinsky zum Aufschlag und verbesserte zusammen mit seinem Team die Punktebilanz bis zum 18:10. Mittelblocker Thomas Martin stellte mit einem Schnellangriff den 25 : 16 Satzerfolg sicher. So ging es weiter: Die WWV-Angreifer Jonathan Waters, Christof Heuser, Simon Krippes und Clems Jahn versenkten die Bälle im gegnerischen Spielfeld. Und auch im Aufschlag brachte Jahn die Gästeannahme in Verlegenheit, als er viermal erfolgreich seinen Service durchbrachte. Mit 25 : 16 ging dann auch der zweite Durchgang an die Hausherren, die nun zunehmend befreiter aufspielten und sichtlich Freude am Spielgeschehen hatten. Hechtsheim gab sich langsam auf und verlor den finalen Satz mit 9 : 25.

 

„Sechs Punkte, ein in allen Teilen überzeugender Auftritt, das lässt auch für die kommenden Aufgaben hoffen,“ zog der WWV-Übungsleiter Johannes Delinsky Bilanz.

 

Westerwald Volleys: Krippes, Siry, Jahn, Kreichauf, L., Heibel, M., Heibel, Ch., Heuser, Waters, Delinsky, Schmidt, Martin.

 

Volleyball-Rheinland-Pfalzliga Männer:

3:0 Arbeitssieg gegen starke Guldentaler

 

Drei Wochen waren vergangen nach dem letzten Spiel des vorherigen Jahrzehnts für die Westerwald Volleys. Drei Wochen ohne Volleyball, dafür aber mit allerlei Schlemmerei, Urlaub und Entspannung. Umso schwerer sollte sich der Start in die Rückrunde der Landesliga gestalten, denn mit der VSC Spike Guldental wartete ein unangenehm aufspielender Gegner auf die Spieler der Westerwald Volleys.

 

Nur eine Woche lag zwischen Trainingsstart und erstem Spiel. Nur eine Woche, um als Team wieder zusammen zu finden und sich auf die Rückrunde einzustimmen. Dennoch deuteten die Trainingseinheiten an, dass die Mannschaft bereit ist, um an die Leistungen der Hinrunde anzuknüpfen. Mit fast vollständiger Besetzung reiste die Mannschaft mit elf Spielern nach Rheinhessen an. Lediglich die Routiniers Stefan Kreichauf und Clemens Jahn fehlten im Aufgebot des WWV-Teams. Jonathan Waters kehrte zur Mannschaft nach längerer Verletzungpause zurück. Kapitän Marc Dilly gab vor dem Spiel die Marschroute an: "Wir müssen heute von Anfang an Druck machen und zeigen, dass wir gewinnen wollen. Sonst wird es schwer gegen Gudental.“

 

Trainer Johannes Delinsky schickte mit den beiden Mittelblockern Mathias Heibel und Thomas Martin daher geballte Volleyball-Erfahrung aufs Feld. Unterstützt durch Jonathan Waters, Simon Krippes, Marc Dilly, Johannes Delinsky und Lars Kreichauf startete das Team in Satz eins. Dieser war vor allem geprägt durch viele Eigenfehler auf beiden Seiten. Vor allem im Aufschlag machte sich die Winterpause bemerkbar. Immer wieder landeten Aufschläge im Netz oder im Aus, Annahmen und Abwehrbälle führten zu Fehlern. "Das ist ganz normal zu Beginn der Rückrunde, die sind alle noch im Winterschlaf,“ äußerte sich Steffen Siry, der sich Satz eins von der Bank aus ansehen musste. Trotz einiger Unsicherheiten konnten die Westerwälder Satz eins dennoch für sich entscheiden, 25:22 hieß es am Ende.

 

Satz zwei verlief ähnlich. Allerdings zeigte sich die Annahme deutlich stabiler, sodass auch die Mittelangreifer häufiger eingesetzt werden konnten. Dies vereinfachte das Angriffsspiel wesentlich, sodass bereits zu Mitte des zweiten Satzes ein kleines Punktepolster aufgebaut werden konnte. Auch Steffen Siry durfte nun ins Spielgeschehen eingreifen. Ebenso wie Christoph Heibel wurde er nun aufs Feld geschickt. Durch variantenreiche Zuspiele und starke Angriffsaktionen konnte der Satz mit 25:17 zu Ende gespielt werden.

In Satz drei schlichen zwar noch einige Eigenfehler ein, jedoch blieb vor allem die Annahme stabil, sodass ein komfortables Punktepolster gehalten werden konnte. Gegen Ende wurde Jonathan Waters durch Christof Heuser ersetzt, der der Mannschaft mit frischer Energie verhalf, den Satz erfolgreich zu Ende zu spielen und somit den 3:0 Erfolg sicher zu stellen.

"In den nächsten zwei Trainingswochen wollen wir wieder unsere Sicherheit in Dankeballsituationen und in der Abwehr erlangen, damit wir am kommenden Heimspieltag (25.01. ab 17 Uhr in Ransbach-Baumbach) uns wieder in Höchstform vor heimischem Publikum präsentieren können,“ bilanzierte Simon Krippes. 

 

WWV: Krippes, Siry, Kreichauf, L., Heibel, Ph., Heibel, M., Heibel, Ch., Heuser, Waters, Delinsky, Dilly, Schmidt, Martin.

Westerwald Volleys können die Tabellenspitze im vorletzten Spiel der Hinrunde verteidigen

 

Nach einer verhältnismäßig kurzen Anfahrt erreichten die Volleys um Spielertrainer Johannes Delinsky die Halle in Mainz-Hechtsheim, in der sich die beiden Mainzer Teams Gonsenheim und Hechtsheim bereits auf das kommende Lokalderby vorbereiteten. Beide Teams waren heiß auf eine Punkteausbeute, vor allem dem Oberliga-Absteiger Hechtsheim konnte man anmerken, dass an frühere Erfolge angeknüpft werden sollte, um den aktuell fünften Tabellenplatz auszubauen. Dies gelang nicht, jedoch konnte sich Hechtsheim nach fünf gespielten Sätzen zumindest mit einem Punkt vertrösten.

 

Nach einer konzentrierten Aufwärmphase und dem Spielbeginn des zweiten Spiels merkten die Jungs der Spielgemeinschaft des BC Dernbach und des SC Ransbach-Baumbach bereits im ersten Satz, dass Hechtsheim mit voller Konzentration an einer weiteren Punkteausbeute arbeitete: Eine solide Annahme, starke Feldabwehraktionen und hoher Druck in den Aufschlägen machte es den Westerwald Volleys nicht leicht, einen Rhythmus zu finden. Beide Teams spielten gleichauf, bis der Satz schließlich 26:24 zugunsten der WWV ging. 

 

"Man merkte deutlich, dass aufgrund des personellen Engpasses die Mannschaft sichtbar nervös war", so Delinsky, der von außen das Spiel dirigierte. Zwar war Simon Krippes wieder einsatzbereit, jedoch fehlten Christoph Heibel, Clemens Jahn und Jonathan Waters, die in den bisherigen Saisonspielen tragende Rollen im Spielgeschehen übernahmen.

 

Im zweiten Satz fand die Mannschaft direkt von Beginn an besser ins Spiel und konnte sich einen Punkteabstand erkämpfen, der bis zum Satzende anhielt. Starke Blockaktionen, eine stabile Annahme und variantenreiches Zuspiel von Steller Steffen Siry waren der Erfolgsschlüssel, auch wenn die Mannschaft zum Ende des Satzes etwas nachließ und einige Gegenpunkte hinnehmen musste.

 

Der dritte Satz war aus der Sicht der Westerwaldvolleys nicht fehlerfrei, jedoch schlichen sich bei Hechtsheim ebenfalls mehr Fehler ein, sodass sich auch hier ein stetiges Punktepolster für den Tabellenführer ergab. Der bereits in Satz zwei eingewechselte Philipp Heibel trug mit einer guten Annahme und einem effizienten Angriffsspiel dazu bei, dass dritte Durchgang schließlich 25:16 für die Mannschaft aus dem Westerwald verbucht werden konnte.

 

"Wir haben das Spiel bis zum Ende konzentriert weitergespielt, deshalb konnten wir uns mit drei Punkten belohnen", analysiert Co-Trainer Simon Krippes nach dem Spiel. "Wir müssen dennoch daran arbeiten, im Spielaufbau sauberer zu agieren und die Eigenfehler zu reduzieren".

 

Die Gelegenheit, dies im Spiel zu beweisen, bietet sich bereits am kommenden Samstag, den 21.12.2019 ab 14 Uhr beim Nachholspiel in Lahnstein. "Da werden wir wieder alles geben um die Position an der Tabellenspitze am Ende der Hinrunde zu sichern. Dann haben wir uns eine kleine Verschnaufpause mit Sicherheit verdient", so Kapitän Marc Dilly, der zum Jahresabschluss eine gemeinsame Laufeinheit zur Köppelspitze geplant hat.  

 

Auch ein Wasserrohrbruch kann die 1. Herren-Mannschaft der Westerwald Volleys nicht stoppen - 3:0 Erfolg beim Vorjahresdritten Kaiserslautern

 

Exakt um 12:59 erreicht die Nachricht von Co-Trainer Simon Krippes die 1. Herren-Mannschaft der Westerwald-Volleys: "Jungs, ich kann heute nicht mitfahren, bei mir steht die ganze Wohnung unter Wasser, Wasserrohrbruch!". Mit nur neun Akteuren reisten die WW-Volleys nach Kaiserslautern.

 

Das Team der Westerwälder-Spielgemeinschaft startete mit einer konzentrierten und couragierten Leistung in den ersten Satz und behielt vor allem bei langen Ballwechseln die Ruhe und Gelassenheit einer Spitzenmannschaft. Auch ohne die Leistungsträger der letzten Spiele, Clemens Jahn, Thomas Martin und Marc Dilly, agierten die WW Volleys besonders in den Bereichen Block und Feldabwehr erfolgreich. So konnte man sich bereits zu Mitte des ersten Satzes ein beruhigendes sieben-Punkte Polster erarbeiten, das auch bis zum Ende des Satzes erfolgreich verteidigt wurde (25:17).

Der zweite Satz verlief ähnlich wie Satz eins. In der Mitte des Durchgangs wurde Christoph Heibel für seinen Bruder Mathias ausgewechselt und fügte sich gleich mit gelungenen Angriffs- und Blockaktionen ins Kollektiv ein. Philipp Heibel ersetzte wenig später Außenangreifer Jonathan Waters, der sich bei einer Angriffsaktion unglücklich an den Adduktoren verletzte und für den Rest des Spiels nicht mehr eingesetzt werden konnte. Satz zwei endete überlegen 25:15 für die Westerwälder. Satz drei sollte noch deutlicher gewonnen werden. 25:13 lautete das Ergebnis. So war der sechste Sieg der Saison um 20:00 Uhr unter Dach und Fach. Steffen Siry und Stefan Kreichauf waren sich nach dem Spiel einig: "Kaiserslautern hat heute sicherlich nicht die beste Leistung gezeigt. Wenn wir aber so konzentriert und kompromisslos spielen wie heute, wäre es auch für jede andere Mannschaft schwierig geworden."

SImon Krippes, der sich den Tag über mit Klempnerarbeiten beschäftigt hatte, gratulierte und vermeldete:" Jungs, alles wieder in trockenen Tüchern bei mir", genauso wie die achtzehn Punkte, die nun auf der Habenseite der Westerwälder stehen. Dies bedeutet wie bereits vor dem Spieltag Platz 1 in der Tabelle der Rheinland-Pfalz Liga.

Westerwald Volleys: Siry, Kreichauf, Ch. Heibel, M. Heibel, Ph. Heibel, Heuser, Waters, Delinsky, Schmidt.

Foto

Steffen Siry mit viel Übersicht im Zuspiel.

Westerwald Volleys Herren siegen sich an die Tabellenspitze

 

Wirges. In zwei ansehnlichen Partien gegen die SG Feldkirchen/Neuwied I und den bisherigen Spitzenreiter TSV Speyer II setzten sich die Westerwald Volleys bei teilweise knappen Sätzen am Ende verdient mit jeweils 3:1 (25:21, 25:19, 23:25, 25:16 sowie 25:20, 25:19, 20:25, 25:21) durch. Die Kombinierten des Beach Club Dernbach/Montabaur und des SC Ransbach-Baumbach behalten damit ihre weiße Weste und stehen nach 5 Spielen verlustpunktfrei an der Tabellenspitze der Rheinland-Pfalz-Liga. Nach überstandener Verletzung war Linus Munsch erstmals dabei, wurde aber noch geschont.

 

Trainer Johannes Delinsky und der noch verletzte Simon Krippes als Co-Trainer brachten gegen das mit einigen ehemaligen Regionalligaspielern gespickte Neuwieder Team die Breite der Bank zum Einsatz. Die mit einem herausragenden Libero Felix Diebus agierenden Gäste verlangten den Westerwäldern alles ab und lagen zwischenzeitlich in Führung. Bei 14:14 schickte das WWV-Trainergespann Jonathan Waters, der in beiden Partien mit viel Übersicht und einer bärenstarken Leistung in Annahme und Außenangriff glänzte, aufs Spielfeld. Bei 18:18 folgte Clemens Jahn, früher beim Zweitligisten Spandau-Berlin im Einsatz, danach wurde der Satz mit 25:21 eingetütet. Auch im 2. Durchgang war Feldkirchen/Neuwied lange Zeit ebenbürtig. Bei 15:16 kam Spielertrainer Delinsky in die Partie, sorgte mit Angriff und krachenden Sprungaufgaben für 5 Punkte in Folge und stellte den 25:19 Erfolg her. Im ebenfalls ausgeglichenen 3. Durchgang brachten die späten Wechsel den Westerwäldern diesmal nicht den erhoffen Erfolg – knapp aber verdient hatten die Deichstädter mit 25:23 die Nase vorn. Im 4. Satz brachte das Trainergespann die ‚6‘ aufs Feld, die im Spitzenspiel gegen Speyer an den Start gehen sollte. Der Durchgang war schon im ersten Drittel entschieden, als die Westerwald Volleys mit 11:6 führten und der Widerstand bei Feldkirchen/Neuwied sichtlich nachließ. Mit 25:16 war der finale Satz, begleitet vom Zampinoschen Trommelwirbel der Damen 1,  zum 3:1 Sieg eine klare Angelegenheit. „Feldkirchen/Neuwied hat stark gespielt und mit der Leistung spielen die im oberen Tabellendrittel. Unser Aufschlagdruck war leider nicht so groß wie geplant, dennoch haben wir verdient gewonnen“, zollte Delinsky dem Gegner ein Lob.

 

Die Regionalligareserve vom TSV Speyer reiste mit einigen Krachern an und könnte zum letzten Mal in der Formation angetreten sein. Spielertrainer Ulrich Fischer hatte überwiegend Regionalliga erfahrene Spieler an Bord. Steller Arvid Schiller und Gerrit Jahn, Spielertrainer der ersten Pfälzer Mannschaft, dürften wohl demnächst im Regionalliga-Team ihren zweiten Einsatz fliegen und können dann in der Reserve nicht mehr eingesetzt werden. So aber sahen die 80 Zuschauer in der Wirgeser Sporthalle mit dem Tabellenführer und punktgleichen Zweiten eine echte Spitzenpartie. Zunächst hatte Speyer die Nase vorn. Doch als bei 10:14 Rückstand Christoph Heibel das Parkett betrat, drehten die Westerwald Volleys das Spiel und holten sich Satz 1 mit 25:20. In der Formation ging es nahtlos weiter, neben Heibel glänzte in der Mitte auch Thomas Martin, was zum verdienten 25:19 im Folgesatz führte. Im dritten Durchgang machten sich bei den Westerwäldern Konzentrationsmängel bemerkbar. Das führte in der Folge zu mehr Eigenfehlern und weniger Druck. Die Geschenke nahmen die Pfälzer dankbar an und sicherten sich verdient mit 25:20 den Durchgang. Zu Beginn des vierten Satzes stand wieder Steffen Siry als Zuspieler auf dem Feld. Dem hatte eine zwischenzeitliche Pause im vorherigen Durchgang, der bereits der 6. Satz in Folge für den Routinier war, sichtlich die nötigen Körner zurückgebracht. Zudem schaufelte der glänzend aufgelegte Libero Dennis Schmidt auch im finalen Durchgang die Annahme präzise nach vorne, mit 25:21 behielten die Westerwald Volleys die Oberhand. „Die Westerwald Volleys waren einen Ticken zu gut für uns. Wir waren nicht clever genug und hätten weniger Fehler machen müssen“, gab Gästetrainer Fischer zu Protokoll. WWV Co-Trainer Simon Krippes sah „ein bis zwei Dinge, die wir noch besser machen müssen, ansonsten passt es, wir haben das recht souverän runtergespielt“.

 

Die WWV-Herren stehen mit 15 Punkten an der Spitze, während die nachfolgenden vier Teams nur 9 Zähler aufweisen, darunter Speyer mit einem Match weniger.

 

Es spielten: Delinsky Johannes, Dilly Marc, Heibel Christoph, Heibel Matthias, Heibel Philipp, Heuser Christoph, Jahn Clemens, Kreichauf Stefan, Martin Thomas, Schmidt Dennis, Siry Steffen, Waters Jonathan.

 

BUZ: Der 21-jährige Jonathan Waters war einer der eifrigsten Punktesammler und zugleich eine Bank in der Annahme

Souveräner 3 : 0 Erfolg in Neustadt

 

Neustadt. Nach sechs Wochen Meisterschaftspause trumpften die Westerwald Volleys im pfälzischen Neustadt mit einem überzeugenden 3 : 0 (25:17; 25:14; 26:24) Sieg auf. „Wir haben gegen einen guten Aufsteiger sehr gut gespielt,“ lobte Spielertrainer Johannes Delinsky sein Team. Die Kooperierten des BC Dernbach und des SC Ransbach-Baumbach mussten dabei auf drei erfahrene Akteure verzichten. Marc Dilly, Steffen Siry, Dennis Schmidt (beide aus beruflichen/privaten Gründen verhindert) und Simon Krippes (verletzt) fehlten. Krippes übernahm kurzfristig das Coaching der Mannschaft.

 

Von Beginn an setzten die Westerwälder die Gastgeber mit guten Aufschlägen unter Druck. Bis zur Hälfte der beiden ersten Sätze konnten die Pfälzer mithalten, mussten sich dann aber dem Angriffsdruck der WWV beugen. Vor allem der erstmals eingesetzte frühere Regionalligaspieler Clemens Jahn sorgte auf der Diagonalposition für Punkte und entwickelte sich im Spielverlauf als wichtige Anspielstation. Auf den Außenpositionen zeigten sich Jonathan Waters und Christof Heuser in bester Spiellaune und als Mittelblocker überzeugten Christoph Heibel und Stefan Kreichauf. Aus einer sicheren Annahme heraus konnte Johannes Delinsky ein variables Angriffsspiel inszenieren. Coach Simon Krippes zeigte sich von der Bank aus beeindruckt: „Die Mannschaft hat sehr sicher auf allen Positionen agiert und keine Durchhänger gezeigt.“

 

Im dritten Durchgang wechselten die Volleys durch und boten von daher dem Spielgegner mehr Angriffspunkte. Den Satzball konnte beim Stand von 24 : 23 die TSG Neustadt nicht nutzen, so dass die Gäste den 3 : 0 Erfolg und drei Punkte verbuchen konnten. Von einem „guten aber nicht spektakulären Spiel“ wusste Trainer Johannes Delinsky bilanzierend zu berichten.

 

In der Tabelle rangieren die Westerwald Volleys ungeschlagen nach drei Spielen mit 9 : 0 Punkten hinter dem TSV Speyer II auf dem zweiten Tabellenplatz. Bereits am nächsten Spieltag (09. Nov. 2019) empfangen die Westerwälder den pfälzischen punkt- und satzgleichen Tabellenführer in der Sporthalle der Theodor-Heuss-Schule in Wirges.

 

Westerwald Volleys: St. Kreichauf, L. Kreichauf, Heibel, Heuser, Jahn, Waters, Delinsky, Chr. Heibel, M. Heibel.

 

Foto

 

Mannschaftsfoto Westerwald Volleys.

 

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